Spielbericht

SG Könitz Saalfeld meldet sich eindrucksvoll in Thüringens höchster Spielklasse zurück 36:24 (18:11)

Asgeis1m vergangenen Samstag meldete sich die 1. Männermannschaft der SG Könitz Saalfeld mit einem furiosen Auftaktsieg in Thüringens höchster Spielklasse zurück. Dies war allerdings so nicht zu erwarten, denn nach dem Pokalspiel gegen die Hornets stand man eher mit gemischten Gefühlen der Partie gegen den ThSV Eisenach gegenüber. Jedoch schienen Trainer Ullrich Wagner und seine Schützlinge die Woche vor dem Spiel nocheinmal optimal genutzt zu haben denn die SG hatte von der ersten Minute an die Nase vorn.
Wie erwartet startete der ThSV mit hohem Tempo. Die Hausherren standen dem aber sehr gut gegenüber und überzeugten mit einem sehr guten Rückzugsverhalten und konsequenter Deckungsarbeit. Das erste Tor der Partie erzielten die Könitz Saalfelder. Daraufhin ließen Tor zwei und drei nicht lange auf sich warten. Da die Wartburgstädter mit einer 5-1 Deckungsvariante agierten, ergaben sich vor allem für die Außenspieler der SG viele Möglichkeiten, welche diese auch eiskalt ausnutzen. Die Eisenacher versuchten im Gegenzug mit Ihren schnell-ausgeführten Anwürfen Lücken in der SG-Abwehr zu finden, dies gelang allerdings nur bedingt. In der Anfangsphase war im Angriffsspiel der Gäste fast kein Durchkommen, da sich das Abwehrbollwerk der SG in altbekannter Manier formiert hatte. Einziges Manko war, dass man teilweise etwas zu spät am Gegenspieler war, wodurch die ganze Aktion etwas unglücklich aussah und der Schiri auf Strafwurf entschieden hatte. Problematisch war dies allerdings nicht, da der Könitz Saalfelder Torhüter Beton anmischte und sein Tor zumauerte. Gleich drei Strafwürfe hintereinander machte Florian Gerner zu nichte und lies die Eisenacher Werfer verzweifeln. Erst beim vierten Strafwurf fand der Ball sein Weg in das Tor. Motiviert durch diesen sehr guten Rückhalt konnte dann der Angriff seine gut herausgespielten Chancen ausnutzen und erzielten Tor um Tor. Nach 12 gespielten Minuten und einem Stand von 9:4 zog der Gästetrainer die Grüne Karte und versuchte seine Mannschaft neu einzustellen. Dies gelang allerdings nur bedingt. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Eisenacher immer mal eine kleine Lücke im Könitz Saalfelder Abwehrverbund. Allerdings konnte Florian Gerner überwiegend die kleinen Fehler seiner Vorderleute mit Paraden ausbügeln. Basierend auf dieser konzentrierten Abwehrarbeit konnte man sich nun absetzten und den Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf sieben Tore erhöhen. Bei einem Zwischenstand von 18:11 ging es dann in die Kabinen. Trotz des relativ hohen Vorsprungs wollte man dem Ganzen noch nicht trauen da man auch um die Klasse des ThSV´s wusste. Deswegen mahnte der Könitz Saalfelder Trainer vor vorzeitigen Übermut. Jeder wusste, dass dieser Vorsprung binnen Minuten auch wieder zunichte gemacht werden kann. Allerdings war nicht viel bei den Hausherren, welche heute ihrem Namen alle Ehre wurden, zu verbessern. Teilweise schloss man im Angriff etwas zu überhastet ab. Ein paar technische Fehler waren auch zu verzeichnen, was aber auch ganz normal ist. Nachdem beide Mannschaften die Halle wieder betreten hatten, ertönte das Signal zu den zweiten 30 Minuten.
Die Eisenacher mussten nun mehr riskieren und versuchten mit noch höheren Tempo Lücken zu reißen, jedoch nur mit mäßigem Erfolg. Die spielbestimmende Mannschaft war weiterhin Könitz Saalfeld. Diese erzielen dann auch den ersten Treffer nach Wiederanpfiff und bauten ihren Vorsprung somit weiter aus. Nach einem Treffer für die Gäste zum 19:12 legte dann die SG nochmal richtig los und zog ihrerseits das Tempo an. Nachdem Florian Gerner den mittlerweile 4. Strafwurf parierte nahmen seine Vorderleute diese Euphorie mit ins Angriffsspiel und man erzielte 4 Tore in Folge. Die altbekannte Könitz Saalfelder Stärke, das Blitzschnelle Umkehrspiel, stach nun besonders hervor. Nachdem die 11 Tore-Führung zum 23:12 gefallen war, musste der ThSV etwas ändern. Um ein völliges Debakel zu verhindern stellten diese nun auf eine offensive Deckungsvariante um. Dadurch hieß es nun rund 17 Minuten vor Schluss: noch mehr rennen! Zunächst hatten Kapitän Jörg Schmeißer und seine Nebenmänner etwas Probleme sich auf die Manndeckung einzustellen. Es passierten einige technische Fehler, welche seitens der Eisenacher nun bestraft wurden. Sofort zückte dann der Heimtrainer die Grüne Karte um seine Männer auf die neue Situation einzustellen, mit sichtlichem Erfolg. Zwar kamen die Eisenacher nun auch öfters zum Torerfolg, die SG im Gegenzug allerdings auch, wodurch sich der Vorsprung letztendlich nicht verringerte. Gut 10 Minuten vor Abpfiff war dann allen allmählich klar, dass die SG Könitz Saalfeld direkt im ersten Thüringenligaspiel ihren ersten Heimsieg verbuchen konnte. Die darauffolgenden Minuten verliefen relativ unspektakulär. Beide Seiten konnten noch ein paar erfolgreiche Angriffe durchführen und zum ersehnten Abpfiff zeigte die Punktetafel den Endstand von 36:24 an. Die Stimmung in der Halle war nun am überkochen. Spieler, Trainer und Betreuer vielen sich in die Arme und feierten mit den lautstarken Fan´s die ersten beiden Thüringenligapunkte. Besonders erwähnenswert ist, dass nach Spielerwechseln in Abwehr- und Angriffsspiel jeder einzelnen Position kein Qualitätsverlust erkennbar war. So konnte beispielsweise Torhüter Christian Szotowski nach seiner Einwechslung auch noch einen Strafwurf und etliche Großchancen zunichte machen. Jeder Spieler fügte sich nahtlos in die SG Reihe ein. Dies ist vor allem an der relativ homogenen Verteilung der 36 erzielten Tore auf alle Spieler erkennbar.
Fazit des Spieles ist, dass sich die Mannschaft mit dieser gezeigten Leistung vor niemanden verstecken muss. Dies war eher ein Ausrufezeichen an alle anderen Teams, welche noch in die Gorndorfer Dreifelderhalle reisen müssen. Natürlich soll und muss man diesen Augenblick nun genießen. Allerdings holt Trainer Ullrich Wagner seine Männer auch wieder auf den Boden zurück denn dies war nur der Anfang einer langen schwierigen Saison. Bis Dienstag darf gefeiert werden, dann steht jedoch die Vorbereitung auf das erste Auswärtsspiel in Behringen an und es heißt wieder: vollste Konzentration!

Für die SG Könitz Saalfeld spielten: Gerner (TW), Szotowski(TW), Hecker, Zapf(5), Schmidt (1), Schmeißer(1), Schuchardt (5), Höfer (7), Zschiedrich(2), Möller (4), Arnold , Gittner(1), Steyer(7), Richter(3)

 

 

 

Spielbericht:

SG Könitz Saalfeld mit Punktverlust in Behringen 31:23 (19:11)

Am vergangen Samstagabend stand für die Handballer der SG Könitz Saalfeld das nächste Pflichtspiel an, was zugleich das erste Auswärtsspiel der Saison war. Der Gastgeber SV Town & Csgsobe1ountry Behringen-Sonneborn war eine gestandene erfahrene Thüringenligamannschaft welche dem Liganeuling vor eine große Herausforderung stellte. Man ließ im Vorfeld die Spiele gegen Behringen-Sonneborn aus der letzten Thüringenligasaison der Könitz Saalfelder nocheinmal Revue passieren und war sich relativ schnell um deren Rückraumstärke einig. Aus diesem Grund versuchte man mit einer offensiven Deckungsvariante den Gegner die Rückraumpräsenz zu nehmen und auf das eigene Konterspiel zu bauen.
Das Spiel begann zunächst relativ verhalten und die Gastgeber wirkten kurz überrascht, denn die Könitz Saalfelder nahmen mit einer Manndeckung zwei Behringer Rückraumspieler aus der Partie. Wie bereits erwähnt war der SV nur „kurz“ überrascht, denn diese machten prompt das erste Tor des Spieles. Die SG war davon allerdings unbeeindruckt und glich ihrerseits direkt im Gegenzug aus, erkämpfte sich in der Abwehr den Ball und konnte im Angriffsspiel über einen schönen Spielzug den „Außen“ freispielen, welcher zum 2:1 einnetzen konnte. Bis Spielminute 20 war die Partie vollkommen ausgeglichen, allerdings nicht zufriedenstellend. Die offensive Deckungsvariante fruchtete nur bedingt. Zwar gelang es sehr gut den Hausherren die Rückraumpräsenz zu nehmen, allerdings ergaben sich dann am eigenen Sechser Lücken, welche die Gastgeber eiskalt zum Torerfolg nutzen. Auch einige Wechsel brachten keinen nennenswerten Erfolg. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit war dann ein kleiner Knacks im Könitz Saalfelder Spiel zu erkennen. Bisher konnte man im Angriffsspiel die Deckungsfehler immer wieder ausgleichen. Dann leisteten sich die Gäste allerdings einige Fehler beim Passspiel und Torabschluss, welche sofort bestraft wurden. So zogen die Gastgeber nun Tor um Tor weg und die Könitz Saalfelder Abwehr wackelte immer mehr. Mit dem Pausenpfiff ist der Vorsprung auf 8 Tore angewachsen zum Zwischenstand von 19:11.
Es war natürlich klar, dass etwas passieren musste. Leider ist das offensive Konzept nicht aufgegangen und deswegen stellte man auf die altbewährte 6-0 Deckung um. Nach einigen Minuten der Erholung ging es dann wieder aufs Spielfeld. Bezeichnend war, dass kein einziger Spieler den Kopf hängen ließ. Trainer Ullrich Wagner schien die richtigen Worte gefunden zu habend denn jeder Spieler kam hoch motiviert zurück um das Spiel noch zu drehen. Das dies eine Mammutaufgabe werden sollte war dabei jedem klar aber tat der Sache keinen Abbruch.
Nach Anpfiff der zweiten Halbzeit war ein deutlicher Unterschied zu sehen. Die Deckung formierte sich und stand gut. Darauf basierend griff nun auch das Umkehrspiel und man konnte nun wieder mehr Tore bejubeln. Zwar kam der SV auch erfolgreich zum Torabschluss, der SG gelang es allerdings tatsächlich den Vorsprung immer weiter zu verkürzen, zunächst auf 22:17 und dann sogar auf 25:22. An Kampfgeist und absoluten Siegeswillen hat es nun nicht gefehlt, aber langsam wurde die Zeit knapp. Deswegen wurde in den folgenden Angriffen entweder zu hastig oder teilweise auch unvorbereitet abgeschlossen. Diese Geschenke nahmen die Hausherren natürlich mit offenen Armen an und bauten Ihrerseits den Vorsprung wieder auf. Dass dies an dem Gemüt und an den Nerven zehrt ist sicherlich nachvollziehbar und es wollte nun auch wieder im Angriffsspiel einfach nichts mehr gelingen. In den letzten Minuten vergrößerte sich nun der Abstand immer weiter und man konnte lediglich nur noch ein Tor erzielen. Die Hausherren spielten dann die Partie routiniert zu Ende und ließen nichts mehr anbrennen. Nach 60 gespielten Minuten war nun das Ergebnis 31:23.
Man muss im Nachhinein klar sagen, dass man das Spiel in der ersten Halbzeit verloren hatte. Im Durchgang Zwei war dann eine deutliche Steigerung zu erkennen, was auch Mut für die kommenden Spiele macht. Auf die zweite Halbzeit konnte man trotzdem stolz sein, denn das Auftreten der Mannschaft war eindrucksvoll. Betrachtet man Minute 30-60 Separat so trennten sich beide Teams sogar mit 12-12 Unentschieden und darauf kann man bauen. Bis zum nächsten Heimspiel in einer Woche sind nun noch ein paar Baustellen zu beseitigen um Zuhause gegen Werratal vielleicht die nächsten 2 Punkte holen zu können.

Für die SG Könitz Saalfeld spielten: Gerner(TW), Szotowski(TW), Höfer(3), Steyer(4), Gittner, Hecker(2), Möller(2), Schmeißer(4), Schmidt, Schuchardt(6), Zschiedrich(2)

 

 

 

Spielbericht

Eigene Fehler sofort bestraft

SG Könitz Saalfeld - HSG Werratal 25:33(12:19)

Am vergangenen Samstag kam es am dritten Spieltag zum Aufeinandertreffen mit einem der Ligaprimi. Zu Gast war die HSG Werratal, welche in der Vorsaison noch eine Liga höher, in der Mitteldeutschen Liga, gespielt hatte. Trotz der im Vorfeld klar definierten Favoritenrolle der Gäste, hatten sich die Könitz Saalfelder in eigener Halle viel vorgenommen. Dies war in der Anfangsphase auch zu sehen, denn bis zur 7. Minute konnte man bis zum 3:3 noch mit dem Gegner mithalten. In den anschließenden 5 Minuten wurde dann zu überhastet der Abschluss gesucht, wodurch sich der gegnerische Torhüter mit seinen ersten gelungenen Paraden ins Spiel einbringen konnte. Auf Grund dieser kurzen Schwächephase, welche auf diesem Spielniveau sofort bestraft wird, konnten die Werrataler ihre erste Vier-Tore-Führung herausspielen. Der kurze Lauf der Gäste konnte durch zwei schnelle Tore und einen verwandelten 7-Meter-Strafwurf gestoppt werden und so verkürzte man den Vorsprung wieder auf 6:8. Im Anschluss kam es zur ersten Unterzahl Situation für die SG-Sieben, welche jedoch keinen Ausschlag gab, da trotz fehlendem Mann zwei Tore erzielt werden konnten. In den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit verspielte man durch zu viel Hektik im Angriffsspiel und mit zu großen Lücken in der Abwehr das erwünschte und hart umkämpfte enge Spiel. Dadurch gelang es den Gästen bis zum Pausenpfiff mit schnellen und zu einfachen Toren mit 12:19 den Vorsprung wieder aufzubauen.
Das Ziel für die zweite Halbzeit war jetzt klar. Man durfte nicht aufgeben und musste noch einmal alles versuchen um den Abstand zu minimieren. Dies gelang auch gleich mit dem ersten Angriff in der zweiten Hälfte durch ein Tor von Stefan Steyer, allerdings war dies nur eine Momentaufnahme. Im Anschluss konnten die Werrataler mit drei Toren in Folge den sogenannten Deckel drauf machen und ihren Vorsprung auf neun Tore erhöhen. Aber auch in dieser Phase zeigten die SG-Männer Moral und gaben sich nicht auf, so dass das Spiel ab der 40. Minute wieder ausgeglichen gestaltet werden konnte. Im Angriff rieb man sich an der gut stehenden Werrataler Abwehr auf, musste jedes Tor hart erarbeiten und in der Verteidigung gelang es trotz Manndeckung des Spielgestalters der Gäste zu selten Bälle abzufangen. Dadurch konnte zwar noch einmal der Abstand auf sechs Tore verkürzt werden, jedoch war das Spiel schon nach 39 gespielten Minuten entschieden. In der Schlussphase häuften sich nun wieder die kleinen aber entscheidenden Fehler. Man suchte wieder zu früh den Torabschluss, scheiterte aber entweder am Torhüter oder an der Abwehr. Somit konnten nun die Gäste den Abstand Tor um Tor vergrößern und spielten die Partie routiniert herunter. Den Schlusspunkt im Spiel setzte Christoph Zapf mit seinem siebten Treffer zum 25:33.
Zusammenfassend kann man sagen, dass die SG weiter an der Vermeidung eigener Fehler arbeiten muss, da diese in Thüringens höchster Spielklasse konsequent vom Gegner bestraft werden. Trotz des Ergebnisses zeigte die Wagnertruppe Team- und Kampfgeist, was auch von den zahlreichen Fans honoriert wurde. Diese Attribute werden noch sehr wichtig in der laufenden Saison werden, denn nur durch diese mannschaftliche Geschlossenheit kann das gesteckte Saisonziel erreicht werden. Nun haben die Könitz Saalfelder eine etwas längere Regenerationspause, denn die nächste Partie steht erst in zwei Wochen an. Doch dann wartet schon der nächste Hammer, die HSG GoGo Hornets.
Für die SG spielten: F. Gerner(TW); C.Szotowski(TW); T.Gittner; M.Zschiedrich; F.Höfer(3); C.Schuchardt(4); S.Steyer(4); F.Hecker(2); J.Schmeißer(4/2); C.Zapf(7); L.Richter; F.Möller; S.Schmidt u. L.Kriesche(1)

 

 

 

 

 

 

Spielbericht:

SG Könitz Saalfeld verliert knapp in Goldbach

Am vergangenen Samstagabend stand die 1. Männermannschaft der SG Könitz Saalfeld vor ihrer nächsten schwierigen Auswärtsprüfung. Man war zu Gast bei der HSG GoGo Hornets in der Goldbacher Nessetalhalle. Im Pokal standen sich bereits beide Teams schon gegenüber. Dort konnte sich vor knapp 5 Wochen die HSG klar mit 29:16 durchsetzen. Dieses dominierende Spiel der Hausherren sollte es allerdings in dieser Partie nicht werden, denn die Könitz Saalfelder gingen hoch konzentriert und motiviert in das Spiel.
Das Match begann mit Anwurf für die Hornets. Gleich in diesem ersten Angriff konnten die Gastgeber spüren, dass dort eine andere Könitz Saalfelder Mannschaft stand, als fünf Wochen zuvor. Die Gäste starteten sehr gut-ausgelegt in der Abwehr, eroberten direkt den Ball und verwandelten diesen zum 0:1. Im Gegenzug konnten die Hornets allerdings postwendend ausgleichen. In den weiteren Spielminuten war die Partie vollkommen ausgeglichen. Beide Mannschaften ließen sich keine Luft zum Atmen und versuchten sich abzusetzen, jedoch gelang dies nicht. Keiner der beiden Kontrahenten konnte sich in der gesamten ersten Halbzeit auf mehr als ein Tor absetzen. Die Führung wechselte ständig (6-6 6-7 7-7 8-7 8-8 8-9). Jede der wenigen Torchancen musste sich mühevoll erarbeitet werden, da beide Abwehrreihen einen sehr guten Job erledigten. Auffällig war allerdings das die Könitz Saalfelder teilweise einen kleinen Tick zu spät am Gegenspieler waren, was an diesem Tag jedes Mal mit einem 7m-Strafwurf bestraft wurde. So hatte man bis Ende der Halbzeit eins schon fünf Strafwürfe gegen sich, wovon einer vom Keeper entschärft wurden konnte. So gut die Abwehrleistung der SG auch war, im Angriff war allerdings noch viel Verbesserungspotential übrig. Oft war man zu unkonzentriert im Abschluss und vergab viel zu viele klare Torchancen. Bis zum Pausenpfiff erzielten beide Mannschaften 10 Tore. Somit ging man mit einem Remis in die Kabinen.
Die Analyse der ersten Halbzeit war relativ klar. In der Abwehr musste man genau so weiter machen und im Angriff musste etwas passieren. Selbst die sogenannten „Hundertprozentigen“ fanden in diesem Spiel nur bedingt ihren Weg ins gegnerische Tor. So hatte man bis dato zwei Strafwürfe und drei Konter verworfen. Das darf auf diesem Spielniveau einfach nicht passieren. Nach der Pause betraten beide Mannschaften wieder das Feld und die letzten 30 Minuten der Nervenschlacht wurden angepfiffen.
Anwurf hatte Könitz Saalfeld. Diese kamen wohl noch etwas verschlafen aus der Kabine. Im Angriff verlor man durch einen technischen Fehler den Ball und im Gegenzug der Gastgeber verursachte man den nächsten Strafwurf infolge „Abwehr durch den Kreis“ (11-10). Auch im nächsten Angriff gab man den Ball zu leicht her und fing sich einen Konter ein (12-10). Die darauf folgenden Minuten wurden zur Zerreisprobe. Könitz Saalfeld erzielte den Anschlusstreffer, musste danach in der Abwehr eine 2-Minuten-Zeitstrafe in Kauf nehmen. Diese überstand man aber relativ glimpflich denn er Gegner konnte trotz Überzahl kein Tor erzielen. Die Ironie war, dass das nächste Tor für die HSG erst fiel, nachdem die SG wieder vollzählig auf dem Feld stand (14-11). Daraufhin musste die HSG eine doppelte Unterzahl in Kauf nehmen. Die sich daraus ergebenden Lücken konnte die SG-Sieben nutzen und egalisierte den Vorsprung der Hornets (14-14). Die Gastgeber wurden nun langsam unruhig, da sie dieses Spiel auf Augenhöhe wohl so nicht erwartet hatten. Diese stellten nun Ihre Abwehr auf eine offensive Deckungsvariante um (43“). Die Könitz Saalfelder hatten damit nur teilweise Probleme. Zwar häuften sich in dieser Phase technische Fehler durch Fehlpässe, allerdings stand ja noch das Könitz-Saalfelder Abwehrbollwerk, an dem sich die Hornissen in so manchen Angriffen ihren Stachel brachen. Bis ca. 7 Minuten vor Abpfiff war noch kein vorzeitiger Sieger festzulegen (18-18). Dann wurden allerdings die Könitz Saalfelder Fehler im Angriff konsequenter durch die Hausherren bestraft. Diese zogen mit drei schnellen Toren davon (21-18, 55“). Die Partie sollte aber noch nicht entschieden sein, denn die SG mobilisierte noch einmal alle Kräfte. Und tatsächlich stotterte die Angriffsmaschinerie der HSG. Könitz Saalfeld fing einen Ball ab und verwandelte diesen mit einen Tempo Gegenstoß zum 21-19 (57“). Die HSG spielte ihren nächsten Angriff nun sehr lange aus und der SG rannte die Zeit davon. Doch dann eroberten die Wagnerschützlinge wieder den Ball und schlossen schnell mit einem Konter ab (21-20, 59:05 Minuten). Keinen der zahlreich mitgereisten Fans hielt es nun mehr auf den Sitzen. Der Druck auf die Spieler beider Mannschaften wuchs nun ins Unermessliche. Zwanzig Sekunden vor Abpfiff verwarf die HSG und die Könitz Saalfelder setzten zum finalen Gegenstoß an. Tragischer Weise stellte man sich in diesem selbst ein Bein und vergab durch einen Fehlpass die Chance zum Ausgleich. Somit war dann nach 60 Spielminuten und einem Ergebnis von 21-20 schluss.
Man muss im Nachhinein allerdings klar sagen, es lag nicht an diesem letzten Fehlpass sondern an den zahlreichen nicht genutzten Chancen zuvor. Nichts desto trotz darf jetzt nicht der Kopf hängen gelassen werden denn am kommenden Wochenende steht das Derby der Saison an, wenn die SG Könitz Saalfeld den HSV Bad Blankenburg in heimischer Halle empfängt.

Für die SG Könitz Saalfeld spielten: Szotowski(TW), Gerner(TW), Kriesche, Schuchardt(3), Schmeißer(2), Gittner, Möller(4), Zschiedrich, Steyer(6), Richter(2), Arnold(2), Hecker, Höfer(1)

 

 

 

So, 17.04.16, 16:00h

HSC Neuhaus vs Könitz/Saalf. 3

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So, 10.04.16, 15:00h

Könitz/Saalf. 2 vs SV Hermsdorf 3

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Sa, 09.04.16, 19:00h

Könitz/Saalf. vs Suhl/Goldlaut.

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